Finanzplatz Frankfurt

Die Bankenmetropole Frankfurt am Main

Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass Frankfurt ein Zentrum der Finanzwirtschaft ist, der nicht nur auf Deutschland beschränkt ist, sondern auch europaweit und international entscheidende Bedeutung hat. Es gibt kaum Akteure des nationalen und internationalen Finanzgeschehens, die im Netzwerk an Frankfurter Banken nicht vertreten sind. Alle namhaften Kreditinstitute haben sich hier entweder niedergelassen oder zumindest eine Zweigniederlassung eröffnet.

Historie & Symbolik

Sie stellt die Funktion des Börsenhandels sicher. Schon rein äußerlich ist der Monumentalbau der Frankfurter Wertpapierbörse absolut beeindruckend. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, wurde jedoch innen 2007 modernisiert. Auf dem Börsenplatz davor findet man den Bullen und den Bär – berühmte Sinnbilder von steigenden Kursen (Hausse) oder sinkenden Kursen (Baisse).

Die Anfänge der Frankfurter Börse reichen zurück bis 1585. Damals wurden in Frankfurt von den Messe-Kaufleuten die Wechsel- und Geldkurse festgelegt, damit man besonders zu Messezeiten auf eine stabile Währung bauen konnte. Schnell entstand ein richtiger Börsenverkehr.

Globale Märkte

Heute ist die Frankfurter Börse das Tor zu den globalen Finanzmärkten. Das gilt für Finanzinstitute und Unternehmen ebenso wie für Investoren; und zwar auch private Investoren. Noch immer gibt es dort den traditionellen Präsenzhandel, wo Geschäfte auf Zuruf getätigt werden.

Weitaus bedeutender ist jedoch die Abwicklung über die elektronische Handelsplattform Xetra®. Nicht zuletzt Xetra macht die Frankfurter Börse auch für ausländische Investoren, Unternehmen und Marktteilnehmer interessant. Interessanterweise sind etwa 140 der etwa 300 Marktteilnehmer aus dem Ausland.

Der Leitindex

Der DAX, der Deutsche Aktienindex, spiegelt die Entwicklung der 40 größten und umsatzstärksten Unternehmen wider, die an der Frankfurter Börse gelistet werden; dies sind die sogenannten Blue Chips Unternehmen. Er ist der wichtigste deutsche Aktienindex.

Besucher & Einblicke

Die meisten Menschen kennen den hektischen Betrieb an der Börse lediglich aus Filmen. An der Frankfurter Börse allerdings ist es jedem möglich, auch einmal Börsenluft zu schnuppern, und zwar beim Besucherzentrum der Deutsche Börse AG.

Es kann allerdings sein, dass man nach so einem Besuch bei der Frankfurter Börse leicht enttäuscht sein wird. Denn auf dem berühmten Parkett dort wird keineswegs so heftig gestikuliert und geschrien, wie man sich das vorstellt. Etwa 90 % der Börsenumsätze erfolgen heutzutage voll elektronisch und standortunabhängig. Trotzdem lohnt sich ein solcher Börsenbesuch bestimmt immer.

Die berühmte Frankfurter Börse

Die ehemalige freie Reichsstadt Frankfurt war schon im Mittelalter ein Knotenpunkt für den europäischen Handel. Heute ist Frankfurt einer der bedeutendsten europäischen Finanz- und Handelsplätze. Mit die größte Rolle dabei spielt die Frankfurter Börse, die weltweit viertgrößte Aktienbörse. Der Umsatzanteil der Frankfurter Wertpapierbörse unter den sieben Wertpapierbörsen in Deutschland liebt bei 90 Prozent. Alle anderen sechs deutschen Börsen zusammen erreichen lediglich 10 Prozent. Trägerin der öffentlich-rechtlichen FWB (Frankfurter Wertpapierbörse) ist die Deutsche Börse AG.

Sie stellt die Funktion des Börsenhandels sicher. Schon rein äußerlich ist der Monumentalbau der Frankfurter Wertpapierbörse absolut beeindruckend. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, wurde jedoch innen 2007 modernisiert. Auf dem Börsenplatz davor findet man den Bullen und den Bär – berühmte Sinnbilder von steigenden Kursen (Hausse) oder sinkenden Kursen (Baisse).

Die Anfänge der Frankfurter Börse reichen zurück bis 1585. Damals wurden in Frankfurt von den Messe-Kaufleuten die Wechsel- und Geldkurse festgelegt, damit man besonders zu Messezeiten auf eine stabile Währung bauen konnte. Schnell entstand ein richtiger Börsenverkehr.

Globale Märkte & Xetra®

Heute ist die Frankfurter Börse das Tor zu den globalen Finanzmärkten. Das gilt für Finanzinstitute und Unternehmen ebenso wie für Investoren; und zwar auch private Investoren. Noch immer gibt es dort den traditionellen Präsenzhandel, wo Geschäfte auf Zuruf getätigt werden.

Weitaus bedeutender ist jedoch die Abwicklung über die elektronische Handelsplattform Xetra®. Nicht zuletzt Xetra macht die Frankfurter Börse auch für ausländische Investoren, Unternehmen und Marktteilnehmer interessant. Interessanterweise sind etwa 140 der etwa 300 Marktteilnehmer aus dem Ausland.

Der Deutsche Leitindex

Sie stellt die Funktion des Börsenhandels sicher. Schon rein äußerlich ist der Monumentalbau der Frankfurter Wertpapierbörse absolut beeindruckend. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, wurde jedoch innen 2007 modernisiert. Auf dem Börsenplatz davor findet man den Bullen und den Bär – berühmte Sinnbilder von steigenden Kursen (Hausse) oder sinkenden Kursen (Baisse).

Die Anfänge der Frankfurter Börse reichen zurück bis 1585. Damals wurden in Frankfurt von den Messe-Kaufleuten die Wechsel- und Geldkurse festgelegt, damit man besonders zu Messezeiten auf eine stabile Währung bauen konnte. Schnell entstand ein richtiger Börsenverkehr.

Einblick hinter die Kulissen

Die meisten Menschen kennen den hektischen Betrieb an der Börse lediglich aus Filmen. An der Frankfurter Börse allerdings ist es jedem möglich, auch einmal Börsenluft zu schnuppern, und zwar beim Besucherzentrum der Deutsche Börse AG.

Es kann allerdings sein, dass man nach so einem Besuch bei der Frankfurter Börse leicht enttäuscht sein wird. Denn auf dem berühmten Parkett dort wird keineswegs so heftig gestikuliert und geschrien, wie man sich das vorstellt. Etwa 90 % der Börsenumsätze erfolgen heutzutage voll elektronisch und standortunabhängig. Trotzdem lohnt sich ein solcher Börsenbesuch bestimmt immer.

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Die Commerzbank-Arena

Viele werden es noch unter seinem alten Namen kennen – das traditionsreiche Frankfurter Waldstadion. Heute steht an ihrem Platz die Commerzbank-Arena.

Die Commerzbank-Arena ist das Waldstadion – und ist es doch auch wieder nicht, denn das gesamte Stadion wurde zu Beginn des neuen Jahrtausends vollkommen neu konzipiert und umgebaut. Etwa 150 Millionen Euro kostete der Umbau. Der eigentlich ein Neubau war; auch wenn der Betrieb im Waldstadion weitgehend weiterlaufen konnte, während der Bau Stück für Stück voranschritt.

Die auffälligste äußerliche Neuerung ist das Zeltdach, das etwa 37.500qm groß ist und an eine Felge mit Speichen erinnern soll. 44 Hauptstützen tragen die Hauptlast, und Drahtseile verteilen sie so, dass sie an die Außenwände weitergeleitet wird. Das Dach überdeckt das gesamte Spielfeld – was auch Spiele bei Regen ermöglicht – und ist, jedenfalls behauptet das der Betreiber, das größte Stahl-Seil-Membran-Innendach der Welt. Praktischerweise kann man das Dach vollständig zusammenfalten. Allerdings dauert es mindestens eine Viertelstunde, bevor das riesige Dach vollständig geöffnet oder geschlossen werden kann.

Seit dem 1. Juli 2005 hat das Waldstadion seinen neuen Namen und die Einweihung erfolgte bereits vorher, am 15. Juni 2005, als die Arena Schauplatz des Eröffnungsspiels des Konföderierten-Pokals wurde, wo Deutschland und Australien gegeneinander antraten. Anlass für den kompletten Umbau war die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland; dafür wurde in den Jahren 2002 bis 2005 das gesamte Stadion von Grund auf neu errichtet, und zwar als reines Fußball-Stadion mit Naturrasen, ohne Leichtathletik-Bahn um das Spielfeld herum. Die Commerzbank-Arena fasst über 50.000 Zuschauer und ist damit eines der zehn größten Fußballstadien in Deutschland.

Im Sportpark südlich des Mains im Stadtteil Sachsenhausen Süd und im Frankfurter Stadtwald, der im Eigentum der Stadt Frankfurt steht, gibt es außer der Commerzbank-Arena noch ein Schwimmbad, eine Tennisanlage, eine Wintersporthalle, eine Anlage für Beach-Volleyball und mehr.

Am meisten profitiert natürlich die Eintracht Frankfurt von der Commerzbank-Arena, aber diese ist auch regelmäßig Schauplatz großer Sportereignisse. Auch wenn die Commerzbank-Arena als reines Fußballstadion ausgebaut wurde, so finden hier doch auch Spiele des American Football und andere Großereignisse wie Konzerte statt. Madonna, Supertramp, Bruce Springsteen, Michael Jackson, Prince, Dire Straits, U2, Tina Turner, Marius Müller-Westernhagen, Rolling Stones, Genesis, Herbert Grönemeyer, Bon Jovi, Céline Dion und Depeche Mode haben hier unter anderem die Zuschauer erfreut.

Die Geschichte der Banken-Metropole Frankfurt

Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass Frankfurt ein Zentrum der Finanzwirtschaft ist, der nicht nur auf Deutschland beschränkt ist, sondern auch europaweit und international entscheidende Bedeutung hat. Es gibt kaum Akteure des nationalen und internationalen Finanzgeschehens, die im Netzwerk an Frankfurter Banken nicht vertreten sind. Alle namhaften Kreditinstitute haben sich hier entweder niedergelassen oder zumindest eine Zweigniederlassung eröffnet.

Dies ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrhundertelangen Entwicklung, die bereits im 12. Jahrhundert begonnen hat. Man kann die Frankfurter Bankengeschichte nicht betrachten, ohne Frankfurt als Stadt und seine Rolle in der deutschen Geschichte zu sehen.

Das 12. Jahrhundert: Königspfalz & Handelsplatz

Im 12. Jahrhundert war Frankfurt noch keine Stadt, sondern eine befestigte Königspfalz. Unter den Staufern allerdings wurde daraus schnell eine Stadt. Auch blühten der Fernverkehr und der Handel, begünstigt dadurch, dass zahlreiche bedeutende Handelsrouten dort verliefen. Den entscheidenden Schritt nach vorne brachte die Frankfurter Messe, die erstmals 1160 in einer jüdischen Schrift erwähnt wird.

Durch die Frankfurter Messe(n) wird Frankfurt quasi zum Kaufhaus Deutschlands. Reformation, Glaubenskriege und die Pest hatten auch für Frankfurt Folgen. Als eine der wenigen Städte ist Frankfurt gemischt-konfessionell und wird so zum Zufluchtsort unter anderem für niederländische Glaubensflüchtlinge, was Einfluss auf die Entwicklung des Bankenwesens in Frankfurt haben wird.

1815 bis 19. Jahrhundert: Freie Stadt & Dynastien

1815 wird Frankfurt Freie Stadt; und das hatte großen Einfluss auf das Bankenwesen. Zwar gab es bereits 1402 in Frankfurt die erste Wechselstube. Mit den ersten Münzprägungen 1546 und der ersten amtlichen Kursnotierung 1585 ist der Weg für die Banken und die Börse geebnet. Im 19. Jahrhundert wurde Frankfurt dann sehr schnell zum führenden europäischen Finanzplatz.

Hier begann Rothschild seine Karriere als Münzhändler und Geldwechsler – und von hier aus gründeten seine Söhne internationale Filialen. Dabei gibt es Konkurrenz für Rothschilds von einer weiteren Bank in Familienbesitz – das Bankhaus Bethmann. Doch auch andere Banken lassen sich in Frankfurt nieder. 1854 entsteht dort die erste Gesellschaftsbank, die Frankfurter Bank.

Moderne Evolution: Finanz-Umschlagplatz

Der Aufschwung der Gründerjahre Ende des 19. Jahrhunderts festigte Frankfurts Stellung als international bedeutender Finanz-Umschlagplatz. Heute ist Frankfurt eine europäische Metropole mit Tradition – insbesondere auch, was Banken betrifft.

Zentralbank & Geldpolitik

Die EZB hat ihren Sitz in Frankfurt

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Sie stellt die Funktion des Börsenhandels sicher. Schon rein äußerlich ist der Monumentalbau der Frankfurter Wertpapierbörse absolut beeindruckend. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, wurde jedoch innen 2007 modernisiert. Auf dem Börsenplatz davor findet man den Bullen und den Bär – berühmte Sinnbilder von steigenden Kursen (Hausse) oder sinkenden Kursen (Baisse).

Die Anfänge der Frankfurter Börse reichen zurück bis 1585. Damals wurden in Frankfurt von den Messe-Kaufleuten die Wechsel- und Geldkurse festgelegt, damit man besonders zu Messezeiten auf eine stabile Währung bauen konnte. Schnell entstand ein richtiger Börsenverkehr.

Die Zentralbank ist eine Institution, welche für die Überwachung des Bankensystems in der Volkswirtschaft tätig ist. Im Jahre 2000 erhielt die Zentralbank sogar eine Auszeichnung „European Banker of the Year“.