Studentenkredit

Erfolgreich studieren ohne finanzielle Sorgen mit einem Studentenkredit

auxmoney - Geld leihen für das Studium

Ein Studium kostet Geld. Je nachdem, an welcher Hochschule man studiert und wie lange, kann das Studium ziemlich teuer werden. Zudem benötigen Studenten auch Geld für ihre Lebenshaltungskosten wie Miete, Versicherungen, Lebensmittel, ein Auto oder einfach für Freizeitaktivitäten. Daher suchen sich viele Studenten einen Nebenjob, um ihr Studium zu finanzieren. Eine lohnende Alternative ist aber auch der Studentenkredit. Mit dieser Finanzspritze kann man sich voll und ganz seinem Studium widmen und dieses bestmöglich absolvieren.

Die Höhe des Kredit für das Studium
Wer als Student einen Kredit beantragen möchte, der sollte sich zunächst einmal Gedanken zu seinem Finanzierungsbedarf machen. Dies bedeutet, dass man alle monatlichen Fixkosten einmal aufschreibt um so abschätzen zu können, in welcher Höhe eine Studiumfinanzierung benötigt wird. Auch sollte man im Vorfeld einmal schauen, ob es vielleicht noch andere finanzielle Ressourcen gibt, die man einbringen kann. Je niedriger der Kredit ist, umso weniger muss man am Ende natürlich auch zurückzahlen. Über den Aspekt der Tilgung muss man sich selbstverständlich im Klaren sein und realistisch planen, um nicht im Anschluss an das Studium auf einem großen Schuldenberg zu sitzen. Grundsätzlich hängt die Gewährung des Kredits von unterschiedlichen Faktoren ab und ist auch von Bank zu Bank unterschiedlich. Viele Banken übernehmen tatsächlich die Finanzierung der Studiengebühren. Bei den Lebenshaltungskosten ist nicht jeder Finanzleister bereit, hier eine Finanzierung zuzuschießen.

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Beantragung
Bei der Beantragung muss man sich zum einen über die Höhe des gewünschten Kredits sowie über die Dauer und die mögliche Tilgung im Klaren sein. Auch der Zeitpunkt des Kreditbeginns sollte feststehen. In diesem Zusammenhang muss man beachten, dass bei manchen Anbietern ein Bewerbungs- oder Auswahlverfahren durchgeführt wird und alle Unterlagen gesammelt vorliegen müssen. Hierfür sollte man in etwa 6-8 einplanen.
Es gibt unterschiedliche Anbieter für Studienkredite. Eine bekannte Anlaufstelle für Studenten ist die KfW-Bank. Hierbei handelt es sich um eine staatliche Förderbank. Diese finanziert sowohl ein Erst- als auch ein Zweitstudium sowie daneben auch ein Aufbau-, Ergänzungs- oder Zusatzstudium. Auch eine Promotion wird finanziell unterstützt. Die monatlichen Auszahlungen liegen zwischen 100 und 650 Euro. Die Förderung gilt für einen Zeitraum von 6-14 Semestern. Der Zinssatz ist grundsätzlich variabel. Er kann aber auch individuell zweimal pro Jahr angefragt und bei Interesse als Festzinssatz verbucht werden. So ist man keinen größeren Zinsschwankungen ausgeliefert und hat mehr Planungssicherheit. Aber auch Direktbanken, Sparkassen oder Regionalbanken sind an der Studienkreditvergabe beteiligt.

Als Alternative zum Studienkredit können ausgewählte Studierende im Übrigen auch von einem sogenannten Bildungsfond profitieren, an welchem unterschiedlichste Anleger beteiligt sind. Das Bewerbungsverfahren ist allerdings sehr umfangreich. Bei der Kredittilgung wird im Vorfeld vereinbart, dass ein bestimmter Prozentsatz des anschließenden Bruttogehalts zurückgezahlt wird. Abhängig davon, wie hoch dieses ausfällt, zahlt der eine mehr und der andere weniger zurück.

Kreditbedingungen
Neben den Kreditbedingungen selbst unterscheiden sich die Kredite auch in möglichen Zusatzleistungen. So stellen einige Banken ein kostenloses Girokonto zur Verfügung oder haben diverse Qualifizierungsprogramme im Angebot, welche für das Studium und den Berufseinstieg interessant sein können. Bei der Vergabe des Kredits gibt es diverse Kriterien und Beschränkungen. Hier kann es Altersbeschränkungen geben, eine Beschränkung auf die Studienart wie Bachelor oder Master, ein bestimmter Notendurchschnitt oder eine regionale Hochschulauswahl. Problematisch kann es zudem bei einem Überschreiten der Regelstudienzeit werden oder bei der Beantragung der Studiumfinanzierung für ein Zweitstudium. Weiter ist es wichtig zu wissen, dass die meisten Banken keine Sicherheiten für die Kreditbewilligung verlangen. Zum Teil können Banken aber auch Bürgschaften einfordern. Generell wird aber die Bonität geprüft werden im Hinblick auf Negativeinträge in der Schufa oder anderen Auskunfteien. Neben den monatlichen Auszahlungsbeträgen bieten manche Banken auch Einmalzahlungen an. Diese können dann für einen akuten Bedarf wie einen neuen Laptop eingesetzt werden.

So kommen Sie flüssig durchs Studium

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Mögliche Verpflichtungen
Im Rahmen der Bewilligung wird in jedem Fall ein Finanzierungs- oder Darlehensvertrag aufgesetzt und unterzeichnet werden. Dadurch erhalten Sie die gewünschten Auszahlungen, müssen aber in der Regel auch gewisse Nachweise erbringen. Hierzu gehören üblicherweise Leistungsnachweise, Immatrikulationsbescheinigungen oder auch persönliche Daten wie Adressänderungen. Es kann auch sein, dass regelmäßige Gespräche mit einem Bankberater geführt werden. Die Auszahlung selbst kann in verschiedenen Varianten erfolgen. Hier kann es eine volle Auszahlung ohne Zinsberechnung geben, da diese erst am Ende des Kredits fällig werden, oder ein direkter Abzug der Zinsen und somit eine verminderte monatliche Rate. Möglich sind auch Modelle im Rahmen von Studien- und Bildungsfonds, bei denen die Zinszahlung komplett wegfällt.

Die Rückzahlung
Generell ist es üblich, dass die Rückzahlung nach Abschluss des Studiums in monatlichen Raten erfolgt. Kürzere Rückzahlungszeiträume von 4-7 Jahren werden bevorzugt empfohlen. Zum Teil können auch Sondertilgungen geleistet werden. Wichtig ist, dass die Rückzahlungsrate realistisch ist, so dass man mit dem Einstieg ins Berufsleben nicht in die Armut rutscht. Nicht immer findet man direkt nach dem Studium einen Job. Daher gibt es bei vielen Kreditinstituten eine sogenannte Karenzzeit oder auch Ruhephase, in der noch keine Zahlungen geleistet werden müssen. Es gibt sogar Programme, welche eine Stundung anbieten oder gar den Fall der Langzeitarbeitslosigkeit abdecken, bei welcher eine Rückzahlung eventuell komplett wegfällt. Wichtig ist, dass man immer die Zinsen im Blick behält, die im Gegensatz zum BAföG bei den meisten Kreditinstituten anfallen.

Checkliste
Da die Banken in der Vergabe des Kredit für das Studium zum Teil sehr unterschiedlich agieren, sollte man die einzelnen Angebote gründlich vergleichen und genau überlegen, welches Profil zu einem selbst passt. Es muss abgeklärt werden, ob der Kreditgeber grundsätzlich die Hochschule und den Studiengang unterstützt, den man anstrebt. Weiter können auch Varianten wie ein Teilzeitstudium oder eine Promotion interessant sein. Darüber hinaus sollte geklärt sein, ob die Bank sowohl den Bachelor als auch gegebenenfalls den Master unterstützt. Manche Kreditinstitute haben Beschränkungen hinsichtlich eines Fach- oder Hochschulwechsels. Zudem sollte klar sein, ob eventuell auch ein Auslandssemester oder gar ein Auslandsstudium gefördert wird. Bezüglich der genauen Kreditbedingungen müssen die monatliche Rate sowie die Auszahlungsbedingungen und gegebenenfalls Sonderzahlungen geprüft werden. Natürlich muss der Bedarf geklärt sei. Auch die Zinsen sind ein wichtiger Faktor. Zuletzt sollte mach sich über die Rückzahlungsmodalitäten im Klaren sein und diese genau prüfen.

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